Zum Inhalt springen

Katzenfutter-Deklaration lesen: So erkennst du gutes Futter

Offene vs. geschlossene Deklaration, analytische Bestandteile, rote Flaggen: So liest du die Zutatenliste auf Katzenfutter.

Katzenfutter-Deklaration lesen: So erkennst du gutes Futter

Die Deklaration auf der Katzenfutter-Verpackung enthält alles, was du über die Qualität wissen musst. Mehr als jeder Werbetext, mehr als jedes Gütesiegel. Das Problem: Die meisten Katzenhalter lesen sie nie, weil die Angaben auf den ersten Blick unverständlich wirken.

Dabei ist es gar nicht kompliziert. Wer ein paar Grundregeln kennt, erkennt innerhalb von 30 Sekunden, ob ein Futter sein Geld wert ist. In diesem Ratgeber erkläre ich jeden Abschnitt einer Katzenfutter-Deklaration, zeige typische Warnsignale und vergleiche eine gute mit einer schlechten Deklaration.

Auf einen Blick

  • Die Deklarationsart (offen vs. geschlossen) zeigt sofort, wie transparent ein Hersteller ist
  • Zutaten werden nach Gewichtsanteil sortiert: die erste Zutat macht den größten Anteil aus
  • "Mit Huhn" bedeutet laut EU-Recht nur 4% Huhn im gesamten Futter
  • Analytische Bestandteile wie Rohprotein und Rohasche verraten die tatsächliche Nährstoffqualität
  • Zucker, unbenannte "tierische Nebenerzeugnisse" und Getreide an erster Stelle sind klare Warnsignale

Offene vs. geschlossene Deklaration

Die Deklarationsart ist das erste, worauf ich bei jedem neuen Futter schaue. Sie entscheidet, ob du die Zusammensetzung nachprüfen kannst oder dem Hersteller blind vertrauen musst.

Offene Deklaration

Alle Zutaten sind einzeln aufgelistet, jeweils mit Prozentangabe. Die Summe ergibt (annähernd) 100%. Du siehst genau, wie viel Fleisch, wie viel Wasser und wie viele Zusätze im Futter stecken.

Beispiel MjAMjAM "Huhn mit Entenherzen": Hühnerfleisch 64%, Hühnermagen 10%, Hühnerherz 10%, Entenherzen 8%, Hühnerleber 3%, Mineralstoffe 2%, Eierschalenpulver 2%, Lachsöl 1%. Fleischanteil: 95%. Du kannst jede Angabe nachrechnen.

Hersteller, die offen deklarieren, haben in der Regel nichts zu verbergen. Sie investieren in hochwertige Zutaten und wollen, dass du das siehst.

Geschlossene Deklaration

Zutaten werden in Gruppen zusammengefasst. Typische Gruppierungen: "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse", "Getreide", "pflanzliche Nebenerzeugnisse", "Mineralstoffe". Keine Prozentangaben pro Einzelzutat, keine Aufschlüsselung, was sich hinter den Gruppen verbirgt.

Beispiel Felix "So gut wie es aussieht": Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (davon 4% Rind), Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Zucker, verschiedene Zucker. Was genau die restlichen 96% ausmacht? Keine Angabe. Welche "tierischen Nebenerzeugnisse"? Unklar. Der Hersteller darf die Zusammensetzung sogar von Charge zu Charge ändern, ohne die Verpackung anzupassen.

Halboffene Deklaration

Ein Mittelweg: Einige Zutaten werden namentlich genannt, andere bleiben in Gruppen. Besser als geschlossen, aber nicht vollständig transparent. Marken wie Animonda Carny oder GranataPet arbeiten häufig mit halboffenen Deklarationen.

Faustregel: Kannst du den Fleischanteil nicht selbst ausrechnen, versteckt der Hersteller etwas.

Die Zutatenliste richtig lesen

Sortierung nach Gewicht

Zutaten müssen laut EU-Futtermittelverordnung in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils aufgelistet werden. Die erste Zutat hat den größten Anteil, die letzte den geringsten. Bei gutem Nassfutter steht an erster Stelle immer eine benannte Fleischsorte mit Prozentangabe.

Steht "Getreide" oder "pflanzliche Nebenerzeugnisse" unter den ersten drei Positionen, besteht ein großer Teil des Futters aus Füllstoffen statt aus Fleisch.

Was "mit Huhn" wirklich bedeutet

Die EU-Futtermittelverordnung regelt genau, welche Bezeichnungen Hersteller verwenden dürfen:

  • "Huhn-Alleinfutter" oder "Huhn pur": mindestens 95% Huhn (abzüglich Wasser und Zusatzstoffe)
  • "Reich an Huhn": mindestens 14% Huhn
  • "Mit Huhn": mindestens 4% Huhn
  • "Mit Huhn-Geschmack": weniger als 4% Huhn, aber nachweisbar

Ein Nassfutter mit der Aufschrift "mit Huhn" enthält also mindestens 4% Huhn. Der Rest der tierischen Zutaten kann aus beliebigen Quellen stammen. Eine Dose "mit Huhn" für 0,50 EUR enthält bei 400g Inhalt gerade einmal 16g Huhn. Den Rest kennst du nicht.

Splitting-Trick erkennen

Manche Hersteller teilen pflanzliche Zutaten in Unterkategorien auf, damit sie einzeln weiter hinten in der Liste erscheinen. Zum Beispiel: "Maismehl, Maisgrieß, Maisstärke, Maiskleber". Jede Zutat steht für sich hinter dem Fleisch. Addiert man alle Maisprodukte, wäre Mais die Hauptzutat. Diesen Trick erkennst du, indem du nach mehreren Varianten desselben Rohstoffs in der Liste Ausschau hältst.

Analytische Bestandteile verstehen

Unter der Zutatenliste steht ein Abschnitt mit "Analytische Bestandteile" (manchmal auch "Inhaltsstoffe" oder "Guaranteed Analysis"). Diese Werte geben die Nährstoffzusammensetzung in Prozent an. Für Nassfutter gelten folgende Orientierungswerte:

Rohprotein (8-14%)

Rohprotein misst den gesamten Stickstoffgehalt und damit indirekt den Eiweißanteil. Bei Nassfutter sind 8-14% ein guter Bereich. Umgerechnet auf die Trockenmasse (ohne Wasseranteil) entspricht das etwa 40-55% Protein. Werte unter 7% deuten auf zu viel Wasser oder zu wenig Fleisch hin. Sehr hohe Werte über 15% kommen bei besonders fleischhaltigen Sorten vor und sind unbedenklich.

Rohfett (4-8%)

Fett liefert Energie und ist Träger für fettlösliche Vitamine (A, D, E, K). Gute Fettquellen sind benanntes Tierfett oder Lachsöl. Werte zwischen 4 und 8% sind für Nassfutter normal. Zu wenig Fett (unter 3%) kann auf ein minderwertiges Futter hindeuten, bei dem Fett durch Wasser ersetzt wird.

Rohfaser (0,3-1%)

Rohfaser beschreibt den unverdaulichen Pflanzenfaseranteil. Bei Nassfutter sollte der Wert unter 1% liegen. Höhere Werte deuten auf einen hohen Anteil pflanzlicher Bestandteile hin, was bei einem Futter für obligate Karnivoren nicht wünschenswert ist. Werte über 2% sind ein Warnsignal.

Rohasche (1,5-2,5%)

Rohasche klingt bedrohlich, ist aber harmlos. Der Wert beschreibt den Mineralstoffgehalt: was übrig bleibt, wenn man das Futter bei 550°C verbrennt. Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, alles anorganische Material. Werte zwischen 1,5 und 2,5% sind normal. Deutlich höhere Werte (über 3%) können auf einen hohen Knochenanteil im Fleisch hindeuten, was die Verdauung belasten kann.

Feuchtigkeit (75-82%)

Nassfutter enthält naturgemäß viel Wasser. 75-82% Feuchtigkeit sind üblich. Der Wasseranteil ist bei Katzen sogar erwünscht, weil sie von Natur aus wenig trinken und ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung decken. Liegt die Feuchtigkeit über 83%, verdünnst du dein Geld: Du bezahlst für Wasser statt für Nährstoffe.

Schnellcheck mit der Trockenmasse

Um Futter mit unterschiedlichem Wassergehalt zu vergleichen, rechnest du auf die Trockenmasse um. Die Formel: Nährstoffwert / (100 - Feuchtigkeitsgehalt) x 100. Ein Futter mit 10% Rohprotein und 80% Feuchtigkeit hat einen Trockenmasse-Proteingehalt von 10 / 20 x 100 = 50%. Das ist ein sehr guter Wert.

Rote Flaggen: Finger weg bei diesen Angaben

Bestimmte Zutaten und Formulierungen auf der Verpackung sind klare Warnsignale. Wenn du eines oder mehrere davon findest, lohnt sich ein genauerer Blick oder gleich ein anderes Futter.

Zucker und Karamell. Zucker hat in Katzenfutter nichts verloren. Katzen können süß nicht schmecken, Zucker liefert keinen Nährwert. Er wird ausschließlich zur Farbgebung eingesetzt (Karamell erzeugt die bräunliche "Fleischfarbe"). Die Angabe "verschiedene Zucker" verschleiert, welche Zuckerart genau verwendet wird.

"Tierische Nebenerzeugnisse" ohne Aufschlüsselung. Der Begriff umfasst alles von hochwertiger Leber bis zu minderwertigen Klauen. Wenn der Hersteller nicht angibt, welche Nebenerzeugnisse er verwendet, kaufst du die Katze im Sack.

Getreide an erster oder zweiter Stelle. Katzen verwerten Kohlenhydrate aus Getreide kaum. Steht Getreide weit oben in der Zutatenliste, ist es ein billiger Füllstoff, der den Fleischanteil ersetzt.

"EG-Zusatzstoffe" ohne nähere Bezeichnung. Die Angabe "EG-Zusatzstoffe" ist legal, sagt aber nichts darüber aus, welche konkreten Zusatzstoffe verwendet werden. Transparente Hersteller listen Vitamine und Mineralstoffe einzeln auf.

Fehlende Prozentangaben. Wenn bei keiner Zutat eine Prozentangabe steht, ist das ein Zeichen für eine geschlossene Deklaration. Der Hersteller will nicht, dass du nachrechnest.

Pflanzliche Proteinextrakte. Sojaprotein oder Maisgluten werden eingesetzt, um den Proteingehalt in der Analyse künstlich zu erhöhen, obwohl Katzen pflanzliches Protein schlechter verwerten als tierisches.

Grüne Flaggen: Zeichen für Qualität

Benannte Einzelzutaten mit Prozentangabe. "Hühnerfleisch 60%, Hühnerherzen 15%, Hühnerleber 10%" statt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse". Je genauer die Aufschlüsselung, desto besser.

Taurin als Zusatz. Taurin ist für Katzen essenziell und wird durch die Hitzebehandlung bei der Futterherstellung teilweise zerstört. Gute Hersteller ergänzen Taurin gezielt. Eine Angabe wie "Taurin 1500 mg/kg" zeigt, dass der Hersteller sich mit der Katzenernährung auseinandergesetzt hat.

Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe. Hochwertiges Futter braucht keine Geschmacksverstärker, weil der hohe Fleischanteil selbst für Geschmack sorgt. Und es braucht keine Farbstoffe, weil es der Katze egal ist, wie das Futter aussieht.

Benannte Fettquellen. "Lachsöl" oder "Hühnerfett" statt "Öle und Fette". Lachsöl liefert Omega-3-Fettsäuren, die für Haut und Fell wichtig sind.

Mineralstoff- und Vitaminzusätze einzeln aufgeführt. Statt "ernährungsphysiologische Zusatzstoffe" eine konkrete Liste: Vitamin D3, Vitamin E, Zink, Mangan. Das zeigt Transparenz.

Alleinfuttermittel vs. Ergänzungsfutter

Dieser Unterschied wird oft übersehen, ist aber entscheidend. Die Bezeichnung steht auf jeder Futterdose und hat rechtliche Konsequenzen.

Alleinfuttermittel

Ein Alleinfuttermittel deckt den gesamten Nährstoffbedarf der Katze. Es enthält alle Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Spurenelemente in ausreichender Menge. Du kannst es als alleinige Nahrungsquelle füttern, ohne dass Mangelerscheinungen auftreten. Die meisten Nassfutter im Handel sind als Alleinfuttermittel deklariert.

Ergänzungsfutter

Ergänzungsfutter deckt den Nährstoffbedarf nicht vollständig. Es fehlen einzelne Vitamine oder Mineralstoffe, oder das Verhältnis von Calcium zu Phosphor stimmt nicht. Ergänzungsfutter darf nur in Kombination mit anderen Futtermitteln gefüttert werden.

Bekanntes Beispiel: Applaws. Die Dosen enthalten oft 75-80% Hühnerfleisch und sonst wenig. Klingt hochwertig, ist aber als Ergänzungsfutter deklariert, weil wesentliche Mikronährstoffe fehlen. Wer Applaws als alleiniges Futter gibt, riskiert langfristig Mangelerscheinungen.

Prüfe bei jedem Futter, ob "Alleinfuttermittel" auf der Verpackung steht. Ergänzungsfutter eignet sich als Topping oder Abwechslung, nicht als Hauptmahlzeit.

Beispiel-Analyse: Gute vs. schlechte Deklaration

Gutes Beispiel: Anifit "Puterichs Delight"

Zusammensetzung: Putenfleisch 67%, Putenmagen 20%, Putenherz 8%, Putenleber 4%, Mineralstoffe 0,5%, Lachsöl 0,5%

Analytische Bestandteile: Rohprotein 11,8%, Rohfett 6,5%, Rohfaser 0,5%, Rohasche 1,8%, Feuchtigkeit 77%

Was fällt auf: Offene Deklaration, jede Zutat benannt und mit Prozentangabe. Fleischanteil 99%. Alle Fleischquellen stammen von einer einzigen Tierart (Pute), was für Allergiker-Katzen wichtig ist. Lachsöl als benannte Fettquelle. Analytische Bestandteile im optimalen Bereich. Kein Getreide, kein Zucker. Deklariert als Alleinfuttermittel.

Schlechtes Beispiel: Whiskas "mit Huhn in Gelee"

Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Huhn), Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralstoffe, verschiedene Zucker

Analytische Bestandteile: Rohprotein 7,5%, Rohfett 4,5%, Rohfaser 0,5%, Rohasche 2,5%, Feuchtigkeit 82%

Was fällt auf: Geschlossene Deklaration, keine Prozentangaben außer den vorgeschriebenen 4% Huhn. "Verschiedene Zucker" ohne Spezifikation. Getreide als zweite Zutat. "Pflanzliche Nebenerzeugnisse" ohne Aufschlüsselung. Rohprotein mit 7,5% am unteren Rand. Feuchtigkeit mit 82% am oberen Rand, also ein hoher Wasseranteil. Du bezahlst für ein Futter, dessen genaue Zusammensetzung du nicht kennst.

Die Unterschiede zusammengefasst

KriteriumAnifit "Puterichs Delight"Whiskas "mit Huhn"
DeklarationsartOffenGeschlossen
Fleischanteil99% (nachprüfbar)4% benannt, Rest unbekannt
GetreideNeinJa (zweite Zutat)
ZuckerNeinJa ("verschiedene Zucker")
Rohprotein11,8%7,5%
Feuchtigkeit77%82%
Einzelzutaten benanntAlle 6Keine (Gruppen)
Kilopreis ca.17-20 EUR2-4 EUR

Der Preisunterschied ist deutlich. Aber der Qualitätsunterschied ist es noch mehr. Wer die Deklaration lesen kann, sieht auf einen Blick, warum Anifit das Fünffache kostet. Im Katzenfutter Test 2026 findest du detaillierte Einzelbewertungen aller Marken, bewertet nach unseren Testkriterien.

So gehst du beim nächsten Einkauf vor

Beim nächsten Mal im Futterhandel oder Online-Shop: Dreh die Dose um. Lies die Rückseite, nicht die Vorderseite. Drei Fragen reichen:

  1. Ist die Deklaration offen? Sind Einzelzutaten mit Prozentangaben aufgeführt? Wenn nein: Zurückstellen.
  2. Was steht an erster Stelle? Eine benannte Fleischsorte mit mindestens 50%? Gut. Getreide oder "tierische Nebenerzeugnisse"? Schlecht.
  3. Steht Zucker in der Zutatenliste? Wenn ja: Zurückstellen. Kein Katzenfutter braucht Zucker.

Wer tiefer einsteigen will, findet im Artikel Katzenfutter mit hohem Fleischanteil einen detaillierten Vergleich von 12 Marken nach Fleischanteil und Deklarationsart.

Häufige Fragen

Was bedeutet "offene Deklaration" bei Katzenfutter?

Bei einer offenen Deklaration sind alle Zutaten einzeln mit Prozentangabe aufgelistet. Du kannst den Fleischanteil selbst nachrechnen und prüfen, was genau im Futter steckt. Im Gegensatz dazu fasst eine geschlossene Deklaration Zutaten in Gruppen zusammen ("Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse") ohne Aufschlüsselung. Grundsätzlich gilt: Je offener die Deklaration, desto höher die Qualität des Futters, weil der Hersteller seine Zusammensetzung nicht verbergen muss.

Was sagt der Rohaschegehalt im Katzenfutter aus?

Rohasche beschreibt den Mineralstoffgehalt des Futters. Der Wert gibt an, wie viel anorganisches Material (Calcium, Phosphor, Magnesium etc.) nach der Verbrennung bei 550°C übrig bleibt. Bei Nassfutter sind 1,5-2,5% normal. Werte über 3% können auf einen hohen Knochenanteil hindeuten, der die Verdauung belasten kann. Ein zu niedriger Rohaschegehalt unter 1% deutet auf eine schlechte Mineralstoffversorgung hin.

Warum steht Zucker in Katzenfutter?

Zucker wird in Katzenfutter ausschließlich als Farbstoff eingesetzt. Karamellisierter Zucker erzeugt eine bräunliche Farbe, die das Futter für den Besitzer (nicht für die Katze) appetitlicher aussehen lässt. Katzen können süß nicht schmecken und haben keinen Nutzen von Zucker im Futter. Hersteller verwenden die Bezeichnung "verschiedene Zucker", um die genaue Art und Menge zu verschleiern. Kein hochwertiges Katzenfutter enthält Zucker.

Was ist der Unterschied zwischen Alleinfuttermittel und Ergänzungsfutter?

Ein Alleinfuttermittel deckt den gesamten Nährstoffbedarf deiner Katze und kann als einzige Nahrungsquelle dienen. Ergänzungsfutter ist dafür nicht geeignet, weil einzelne Vitamine, Mineralstoffe oder ein korrektes Calcium-Phosphor-Verhältnis fehlen. Manche Marken wie Applaws sehen auf der Zutatenliste hochwertig aus, sind aber als Ergänzungsfutter deklariert. Wer sie als alleiniges Futter gibt, riskiert langfristig Mangelerscheinungen. Prüfe daher immer, ob "Alleinfuttermittel" oder "Ergänzungsfuttermittel" auf der Verpackung steht.

Nächster Schritt

Welches Futter passt zu deiner Katze?

5 Fragen, 1 Minute. Wir empfehlen dir das passende Futter basierend auf Alter, Gewicht und Lebensweise.