Was dürfen Katzen nicht essen?

3. Juli 2019

Was dürfen Katzen eigentlich fressen? Welches Futter tut ihnen gut? Was muss bei den kleinen Kitten beachtet werden? Welche Nahrungsmittel können die Samtpfoten sogar krank machen? Im Folgenden erfährst Du alles Wissenswerte über die Ernährung von Katzen. Inklusive erhältst Du wichtige Angaben zu notwendigen Nährstoffen und dem Kalorienbedarf. Dieser hängt nämlich nicht nur von der Größe der Katze, sondern auch von ihrem Alter, der Rasse und dem Bewegungsgrad ab.

Katze mit blauen Augen frisst

Katzenfutter für große und kleine Samtpfoten

Haustiere sind in der heutigen Zeit für viele Menschen eine Stütze, ein Quell der Freude und nicht selten sogar ein vierbeiniges Mitglied der Familie. Dank der modernen Tiermedizin können Hunde, Katzen, Pferde, Meerschweinchen und Co ein gesegnetes Alter erreichen. Natürlich ist bei allen Tierhaltern das Bestreben groß, dass der pelzige oder gefiederte Liebling gesund und munter bleibt. Wie bei kleinen Kindern muss hier auf die Ernährung und die Futterquellen des Tiers geachtet werden.

Der Grund: Katzen und Konsorten schlemmen nur zu gerne die Reste menschlicher Nahrung. Da schrecken sie auch vor für sie fremdartigem Futter wie zum Beispiel Süßigkeiten nicht zurück. Deshalb solltest du Bescheid wissen, was deine Katze wirklich zu Futter bekommen sollte!

 

Welches Futter ist für Kätzchen ideal?

Kleine Katzen sind noch besonders sensibel und anfällig für Magenverstimmungen oder Darmleiden. Zudem wachsen sie schnell und brauchen für das Kennenlernen der Welt alle Nährstoffe in ausreichendem Maß. In den ersten Wochen ist der Milch der Mutterkatze die beste Nahrung, die ein Katzenbaby bekommen kann. Sie enthält viel Kalzium und Magnesium, zudem wichtige Fettsäuren und Proteine für das Wachstum.

 

Nach einigen Wochen jedoch reicht die Milch in der Regel nicht mehr aus oder versiegt bereits früher. Nun ist die Zeit gekommen, auf hochwertiges Junior-Futter umzustellen. Dieses wird inzwischen auch als Kitten-Futter vertrieben und besetzt meist eine eigene Ecke im Super- oder Tierbedarfs-Markt. Das Junior-Futter ist reicher an Energie und führt bei ausgewachsenen Katzen schnell zu Übergewicht. Für die Jungen ist es jedoch genau das richtige, da es besonders viele Eiweiße, Vitamine und Kalorien enthält.

Am besten beginnst Du mit der Umstellung von Milch auf Futter, wenn die Mutterkatze noch säugen kann. So gewöhnt sich die kleine Samtpfote schneller daran und verspürt weniger Stress. Eine Futterumstellung kann zu Anfang etwas schwierig sein, in der Regel braucht das Ganze aber nur zwei bis drei Wochen. Dann wird die neue Nahrung angenommen und restlos verputzt.

 

Auch wenn kleine Katzen zuckersüß sind und Du ihnen am liebsten jeden Wunsch erfüllen möchtest: Pass auf. Die Tiere sind klug und merken sich, wer ihnen bereitwillig Extra-Futter zukommen lässt. Das kann auf Dauer zu Übergewicht und Folgekrankheiten führen, das solltest Du auf jeden Fall vermeiden.

 

Wie viel Futter brauchen Katzen eigentlich pro Tag?

Katzen sind zwar von Natur aus Raubtiere und normalerweise viel in Bewegung. Sie können jedoch – wie die menschlichen Besitzer – auch Übergewicht bekommen. Das wirkt sich sehr negativ auf die Gesundheit Deines Lieblings und seine Lebenserwartung aus. Krankheiten wie Herzschwäche oder Lahmen werden häufiger, Gelenke nutzen sich bei dicken Katzen schneller ab. So nimmt ihre Lebensqualität durch die überschüssigen Pfunde auf den Rippen ab.

 

Katzen sind verglichen mit Hunden echte Leichtgewichte. Die durchschnittlichen Tiere wiegen 3,5 bis 5 Kilogramm, wenn sie in guter Verfassung und gesund sind. Bei großen Rassen sind auch bis zu 6,5 Kilogramm in Ordnung, danach wird es jedoch kritisch. Besonders Hauskatzen, die wenig Freigang haben, können leicht dick werden. Dann bist Du als Besitzer gefragt und müssen besser füttern und/oder die Rationen verkleinern. Das alles dient ausschließlich dem Wohlergehen Deiner Samtpfote!

 

Um das Idealgewicht von ca. 4 Kilo zu halten, solltest Du Deine Katze nur zweimal am Tag füttern. Das reicht vollkommen aus, vor allem wenn es eine Hauskatze ist. Die possierlichen Tiere schlafen zudem einige Stunden pro Tag, das senkt den Stoffwechsel. Pro Fütterung solltest Du etwa 140 – 170 Gramm in den Napf geben. Liegt das Essen vom Vortag länger zurück, dürfen es auch ein paar Gramm mehr sein. Alternativ freut sich Dein Stubentiger mit Sicherheit auch über eine Handvoll Leckerlis! Die Grammangabe entspricht circa zwei Dosen Nassfutter. Bei sehr hochwertigem Futter brauchst Du weniger Menge, da alle Nährstoffe komprimierter enthalten sind.

Gibt es einen Unterschied bezüglich der Wertigkeit bei Trocken- und Nassfutter?

Klar ist beim Thema Trocken- oder Nassfutter: Katzen haben einen feinen Gaumen. Wer bereits Katzenbesitzer ist, weiß, dass die Stubentiger ihren eigenen Kopf in punkto Essensauswahl haben. Manche weigern sich beharrlich Trockenfutter auch nur anzusehen. Bei anderen spielt die Beschaffenheit gar keine Rolle, wenn der Hunger da ist.

Prinzipiell gilt: Alle in Deutschland erhältlichen Futtersorten sind schadstofffrei und für das Haustier geeignet. Wichtig ist beim Futter vor allem das Verhältnis der einzelnen Nährstoffe. Folgende Nährstoffe sollten in gutem Futter enthalten sein:

tierische Fette (vorzugsweise aus hochwertigen Quellen)

Phosphate

Kalzium

Vitamin A und C

essentielle Fettsäuren (zum Beispiel aus Fisch)

Magnesium

Niacin und Taurin (in geeigneten Mengen)

 

Sowohl im Nassfutter als auch in der Trockenvariante sind diese Nährstoffe zur Genüge vorhanden. Denn wichtig ist nicht die Konsistenz des Futters, sondern die Qualität und die Verarbeitung. Deshalb sind auch teurere Sorten nicht von vorneherein abzulehnen. Sie enthalten oft Futter, das mehr Nährstoffe enthält. So braucht Deine Katze weniger davon, das gleicht den Preis oft wieder aus.

 

Die optimale Mischung für Katzen besteht aus beiden Futterarten. So bietest Du Deinem Liebling auch etwas Abwechslung in Geschmack und Haptik. Katzen lieben Abwechslung und entdecken gerne neue Mahlzeiten. Wechsle daher ruhig in den Geschmacksrichtungen. Thunfisch oder Hühnchen sind in jeder Hinsicht äußerst beliebt und fast schon Klassiker im Katzenfutter. Doch auch ungewöhnlichere Varianten mit gebratenem Gemüse oder Leber können sehr gut ankommen!

 

Dürfen Katzen vom Tisch mit Resten gefüttert werden?

Generell gilt: Mahlzeiten, die für Menschen zubereitet werden, sind auch meist nur für den menschlichen Magen gut verdaulich. Sie können daher von uns ohne gesundheitliche Gefahren verzehrt werden. Da jedoch bereits Menschen Probleme beim Konsum von zu viel Zucker, Fett und Co bekommen, solltest Du daher genau auf das achten, was Deine Samtpfote zu fressen bekommt.

 

Außerdem gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit von Größe und Menge des Futters. Da Menschen im Schnitt mindestens 60 Kilogramm wiegen, wird ein Übermaß an bestimmten Stoffen wie Zucker oder Natrium anders und vor allem schneller abgebaut. Eine Katze wiegt im Idealfall etwa 4 Kilogramm, das ist nur ein Bruchteil des menschlichen Körpergewichts.

 

Gehen wir zugunsten eines anschaulichen Beispiels von einer Menge Salz aus, die über dem empfohlenen Durchschnitt liegt.

Die Maßgaben verschiedener Gesundheitsorganisationen nennen diesbezüglich bei Menschen eine Menge von fünf bis sechs Gramm Salz pro Tag als angemessen. Bei Katzen liegt diese Menge bei wenigen Milligramm pro Tag. Der Grund ist, dass ihr Darm das enthaltene Natriumchlorid von vorneherein nicht so abbauen kann. Das bedeutet: Katzen sind bei salzigen Speisen oder Futterbestandteilen doppelt gefährdet. Einmal durch die natürliche Unverträglichkeit Salz gegenüber und zweitens durch ihr geringes Körpergewicht.

 

Zusammenfassend können wir sagen, dass Katzen keine guten Kandidaten für Überreste des Sonntagessens sind. Wenig gewürztes Fleisch oder Obst mit sehr wenig Zuckergehalt sind ab und zu in Ordnung. Allerdings ist die Verdauung von Katzen so anders als das menschliche System, dass Füttern artfremder Nahrung immer riskant ist. Wichtig: Verzichte in jedem Fall auf die Fütterung von Alkohol, Weintrauben, Schokolade und rohem Fleisch! Das kann Deine Katze im Ernstfall das Leben kosten oder sie gesundheitlich schwer beeinträchtigen. Mehr dazu erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

 

Welche Lebensmittel sind schädlich für Katzen?

Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die Katzen nicht nur schlecht bekommen und unter Umständen zu Durchfall führen können. Diese Produkte können Deine Samtpfote sogar krank machen und bei älteren oder sehr jungen Tieren zum Tod führen.

Folgende Lebensmittel sollte Dein Stubentiger unter keinen Umständen als Leckerchen oder gar festen Bestandteil des Futternapfs bekommen.

 

1. Schokolade und Kaffee

Zugegeben: Seiner Katze eine Tasse Kaffee anzubieten ist sehr ungewöhnlich. Doch ein Stückchen Schokolade für das bettelnde süße Tier ist nichts Abwegiges, oder? Doch hier kann das Tier ernsthafte Schäden davontragen. Der Auslöser ist der Stoff Theobromin, der sich sowohl in Kakao- als auch in Kaffeebohnen befindet. Er sorgt für den bitteren Geschmack und wird durch Röstung verstärkt. Theobromin kann von Katzen nicht richtig abgebaut werden, daher lagert er sich in Nieren und Leber an. Er führt zu einer Reihe von ernsthaften Symptomen. Dazu gehören zum Beispiel extreme Kurzatmigkeit, heftiges Erbrechen, Apathie und der völlige Verlust von Appetit.

 

2. Chips und Salzstangen

Wie bereits oben behandelt ist Salz mindestens schädlich für Katzen. Zwar haben alle Säugetiere einen bestimmten Bedarf an Salz, dieser wird jedoch leicht durch die normale Nahrung gedeckt. Besonders salzhaltige Lebensmittel wie Chips führen daher bei den Samtpfoten zu Magenverstimmungen, Durchfall und Co. Das willst Du als verantwortungsbewusster Besitzer natürlich vermeiden. Achte deswegen darauf, dass die verführerisch raschelnde Tüte von Chips oder Salzstangen nicht offen auf der Couch oder dem Tisch liegt. Katzen sind ohne Zweifel sehr neugierig und probieren nur zu gerne etwas Neues aus. Abgesehen von dem hohen Gehalt an Natriumchlorid sind auch die zugesetzten Gewürze und Fette alles andere als gut für den Katzenmagen.

 

3. Marinierte oder stark gewürzte Fleischsorten

Salz ist ein bereits bekanntes Thema. Doch auch Gewürze wie Kumarin, Pfeffer, Chili oder getrockneter Knoblauch können Deiner Katze erhebliche Probleme bereiten. Knoblauch ist auch in trockener Form nicht gut für den empfindlichen Magen Deines Stubentigers. Dasselbe gilt für eine größere Menge Paprikapulver. Pfeffer jeder Art kann die Schleimhaut im Magen und Darm reizen, das führt zu inneren Schmerzen und großer Unruhe. Ein weiteres Problem sind die vielen Konservierungs- und Geschmacksstoffe, die in fertig mariniertem Fleisch enthalten sind. In den verwendeten Mengen sind sie für Menschen ungefährlich, für Tiere aber eine echte Falle. Achte dabei immer auf eine ausreichende Entfernung Deiner Katze zu Grilltisch oder der Ablage.

 

4. Süßigkeiten jeder Art

Schokolade wurde bereits thematisiert, doch eigentlich sind alle Süßigkeiten tabu für die Stubentiger. Auch Gummibärchen, Marshmallows und Co sind alles andere als förderlich für die Verdauung und den Stoffwechsel. Abgesehen von dem hohen Zuckergehalt, der leicht zu Übergewicht führt, können die klebrigen Produkte an Zähnen haften bleiben. So entsteht Karies, der das Gebiss angreift und Entzündungen in Mund und Rachen begünstigt.

 

5. Zwiebeln und Knoblauch

Diese Gewächse sind verwandt und bekannt wegen ihres scharfen und durchdringenden Aromas und Geschmacks. Alle Zwiebel- und Lauchgewächse sind jedoch gefährlich oder sogar tödlich für die Vierbeiner. Der Grund: Einige Nährstoffe in den Knollen selbst werden von Katzen nicht abgebaut. Diese heißen zum Beispiel Allylpropylsulfid oder Propyldisulfid. Als Folge lagern sie sich im Darm ab und führen zu Vergiftungserscheinungen. Sollte Deine Katze rohe Zwiebeln oder Teile einer Knoblauchzehe gefressen haben, muss sie sofort zum Tierarzt. Ein Auspumpen des Magens kann Abhilfe schaffen, um das Gift aus dem Kreislauf zu entfernen.

 

6. Weintrauben (frisch und getrocknet)

Trauben sind eine süße und fruchtige Leckerei, die harmlos daher kommt. Sie sind sehr beliebt zu Käse, im Joghurt oder einfach pur. Daher ist es verlockend, ein oder zwei kleine Träubchen an das geliebte Haustier abzugeben. Aber halt, das könnte das Ende Deines pelzigen Familienmitglieds sein. Weintrauben enthalten Spurenelemente, die Katzen schlichtweg nicht vertragen, da Enzyme zum Abbau fehlen. Bereits kleine Mengen (etwa 20 Gramm Weintrauben) reichen, um Deiner Katze Übelkeit und Magenschmerzen zu verpassen. Durchfall und Erbrechen sind typische Symptome auf den Verzehr, als Folge können die Nieren geschädigt werden. Auch ein zu hoher Kalziumwert ist danach häufig, er führt zu Ablagerungen in den Blutgefäßen und den Gelenken.

 

7. Alkohol (auch in kleinsten Mengen)

Manche Menschen haben von klein auf eine Unverträglichkeit gegenüber Alkohol. Bereits beim Konsum von kleinen Mengen ist Übelkeit, Unwohlsein und Desorientierung die Folge. Genauso verhält es sich bei Katzen, die Alkohol zu sich nehmen. Das kann durch ein versehentlich umgekipptes Glas passieren, auch eine heruntergefallene Rumtraube ist alkoholisch. Der Wirkstoff Ethanol, der auch für Katererscheinungen und eine langsamere Reaktion verantwortlich ist, schlägt Katzen stark aufs Gemüt. Sie tragen mit hoher Wahrscheinlich Schäden an Leber und Darm davon, auch das Gehirn kann bei einer höheren Menge beeinträchtigt werden. Die Folge sind kurz- oder langfristige Störungen der Bewegung sowie atypisches Verhalten. Achte deshalb immer darauf, ob das heruntergefallene Glas Wein oder Bier vollständig aufgewischt wurde.

 

8. Rohe Auberginen, Kartoffeln und Zucchini

Alle diese Gemüsesorten gehören zu den Nachtschatten- oder Knollengewächsen. Sie enthalten mehr oder wenig viel des Stoffes Solanin, der für eine rötliche oder grünliche Färbung sorgt. Solanin ist auch für Menschen nicht ungefährlich, bei Katzen jedoch kann er zu schweren Vergiftungen führen. Er ist die Ursache für heftiges Erbrechen, blutigen Durchfall und sogar Apathie. Sollte Deine Katze etwas von dem rohen Gemüse gefressen haben, muss sie sofort zum Tierarzt gebracht werden.

 

9. Rohes Fleisch (Rind und Schwein)

Rohes Fleisch ist generelle in großer Gefahrenherd. In ihm vermehren sich Bakterien, Salmonellen und Co besonders schnell. Wird Fleisch gegessen, ohne richtig abgekocht oder durchgebraten zu sein, können sich diese Keime schnell übertragen. Besonders Schweinefleisch ist anfällig für Bakterien aller Art, das liegt an bestimmten Strukturen im Fleisch.

 

Als Jäger und Fleischfresser sind Katzen daher prädestiniert für solche Zwischenfälle. Daher darfst Du in der Nähe Deines Lieblings kein rohes Fleisch stehen lassen. Da die Tiere geschickte Kletterer sind, stellt auch die Küchentheke keinen sicheren Ort dar.

Sollte eine Katze rohes Schweinefleisch gefressen haben, droht eine Infektion mit Salmonellen oder Viren. Das gefürchtetste Virus ist das sogenannte Aujeszky-Virus. Es führt zu schweren Hirnschäden, Wirbelschäden und einer Entzündung des Rückenmarks der Katze. Die Mehrheit aller infizierten Tiere stirbt wenige Tage später.

 

Was dürfen Katzen dann noch fressen?

Die Liste an schädlichen Lebensmitteln für die Tiere ist lang. Das liegt daran, dass das Verdauungssystem von Katzen einfach grundlegend anders ist und Enzyme oder Nährstoffe vollkommen unterschiedlich abgebaut werden. Umgekehrt gibt es auch Sträucher oder Kräuter, die für Menschen schädlich sind. Katzen jedoch fressen sie ohne Probleme, da ihr Organismus darauf zugeschnitten ist und entsprechend reagieren kann.

 

Doch es gibt auch Produkte vom menschlichen Speiseplan, die Dein Liebling unbesorgt fressen darf. Natürlich spielt dabei immer das Maß eine Rolle. So groß die Augen des Tiers auch sein mögen: Eine Futtermenge von 350 Gramm pro Tag sollte auch inklusive Leckerlis nicht überschritten werden.

 

Diese Lebensmittel dürfen Katzen ab und an serviert werden:

 

– gekochtes oder sanft gebratenes Fleisch (ohne Salz oder viele Gewürze, ohne Konservierungsstoffe)

 

– Eier (gut gekocht und ebenfalls ungesalzen)

 

– eingeweichtes Getreide (zum Beispiel in Milch eingeweichte Haferflocken, sie beschleunigen sogar die Darmtätigkeit und geben wertvolles Magnesium)

 

– mildes Obst in Maßen, wegen dem Zuckergehalt (Birne, Erdbeere)

 

– gut geräucherter oder gebratener Fisch (Achtung: fertige Sorten sind bereits oft stark gesalzen, diese sind dann nicht zum Verfüttern geeignet)

 

– wasserreiche Gemüsesorten wie Gurken oder rote/gelbe Paprika

 

– Spinat (er fördert die Verdauung und enthält Vitamine, die nur in Gemüse enthalten sind)

 

– Karotten (hier auf die Menge achten, da Deine Katze sonst zu viele Kohlenhydrate zu sich nimmt)

Fazit

Wenn Du immer zu geeignetem Trocken- oder Nassfutter greifst um Deinen Liebling zu füttern, bist Du in jedem Fall auf der sicheren Seite. Achte bei Katzen immer darauf, dass sie keine Stückchen der Mahlzeiten vom Tisch oder der Küchentheke stibitzen. Darin sind die Stubentiger Meister, im Falle von Schokolade, Kaffee oder rohem Fleisch kann das jedoch böse ausgehen.

 

Belohne Deine Katze ab und zu mit einem gekochten Ei oder weichen Haferflocken in etwas Sahne oder Milch. Auch eine besonders leckere Dose Nassfutter mit hochwertigem Fisch oder Hühnchen ist immer gern gesehen im Napf. Dein Haustier wird es Dir mit einem tiefen Schnurren danken.