Hypoallergenes Katzenfutter: Test 2019 (Wie sinnvoll ist es wirklich?)

22. Juni 2019

Deine Katze hat eine Allergie? Das kann durch das Futter kommen. Hast du schon mal von hypoallergenen Katzenfutter gehört? In diesem Artikel zeige ich dir, was es genau ist und welche Vorteile es für dich hat.

Zuerst einmal zeige ich dir meine Top Empfehlungen und danach gehe ich auf die wichtigsten Themen ein.

Hypoallergenes Katzenfutter

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Was ist hypoallergenes Katzenfutter?

Hypoallergenes Futter ist ein spezielles Nahrungsmittel für Katzen.

Es verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Katzen an einer allergischen Reaktion leiden.

Hypoallergenes Futter beseitigt alle Inhaltsstoffe, die nachweislich Probleme bei deiner Katze hervorrufen.

Bestimmte Futtersorten lösen bei Katzen leider eine Allergie aus. Die Hersteller von hypoallergenen Katzenfutter verwenden wenige Zutaten für ihre Sorten.

▶ Darunter fallen Weizen, Sojabohnen, Mais, Milch und sogar tierische Proteine ​​wie Rindfleisch.

Die Hersteller beschränken jede einzelne Zutat. Zum Beispiel wird nur eine Proteinquelle verwendet. Es könnte von einem Lamm, Ente oder Fisch sein.

Die Menge der verwendeten Fasern ist ebenfalls minimal. Bei der Herstellung von hypoallergenen Lebensmitteln sind keine Konservierungsstoffe enthalten.

➡ Daher müssen sie unmittelbar nach dem Kauf verfüttert werden, damit sie nicht verderben.

Anzeichen einer Futterunverträglichkeit

kratzende Katze

Es gibt einige Anzeichen, die den Verdacht auf Unverträglichkeit bemerkbar machen. Wir empfehlen dir natürlich nicht, das Futter direkt auf Hypoallergen umzustellen.

Ratsam ist, zur nächst möglichen Gelegenheit, dein Haustier beim Tierarzt vorzuzeigen! Es kann durchaus sein, dass sich ein anderes Problem dahinter verbirgt.

Verdauungsprobleme: Verdauungsprobleme können eine Folge einer Nahrungsmittelallergie sein. Hat dein Haustier öfter Durchfall, Blähungen oder einen aufgeblähten Magen?

➡ Das kann an einer Unverträglichkeit der Nahrung liegen.

Darmgeräusche, Blähungen und häufiger Stuhlgang sind Anzeichen für Allergien. Hierbei kann es auch zu Erbrechen kommen.

Achte darauf…

(Achte darauf, dass das Verdauungsproblem keinen Gewichtsverlust verursacht!)

Hautirritationen: Scheint sich deine Katze mehr als gewöhnlich zu kratzen, solltest du es beobachten. Kätzchen mit Allergien können sich oft so stark kratzen oder reiben, dass sie kahle Stellen bekommen. Achte also auch auf diese!

Hautrötungen und Schwellungen um Kopf, Gesicht und Ohren können auftreten. Suche nach Fellverlust durch übermäßigen Juckreiz.

Zeigt deine Katze Symptome, wie bei einer Erkältung? Sowas wie Niesen, Husten oder Atemnot? Diese können ebenfalls auf eine allergische Reaktion hinweisen.

Gewicht und Essgewohnheit: Überprüfe ihr Gewicht und ihre Essgewohnheiten. Katzen sollten regelmäßig jeden Tag fressen. Es sei denn, sie haben eine vorbestehende Erkrankung.

Überprüfe ihre Nahrung in regelmäßigen Abständen. Wiege die Katze jeden zweiten Tag, wenn du den Verdacht hast, dass sie abnimmt.

(Nahrungsmittelvermeidung und Gewichtsabnahme können unter anderem ein Zeichen vieler anderer Erkrankungen sein. Darunter fallen auch Diabetes, Nierenerkrankungen und Pankreatitis. Es kann aber auch auf psychischen Stress hinweisen.)

Erbrechen/ Durchfall: Häufig sind chronisches Erbrechen und Durchfall ein Zeichen von Erkrankungen. Ebenfalls ist die Vermeidung von Nahrung und Wasser ein Hinweis auf ein Problem.

Dann könnte eine Flüssigkeitsverabreichung, Antibiotika und unterstützende Behandlung erforderlich sein. Verzögere in diesem Fall nicht den Arztbesuch.

Denn dein Kätzchen könnte unter großen Gesundheitsproblem leiden. Das erfordert sofortige Aufmerksamkeit!

Anzeichen im Überblick

Katze leckt Pfote

  • Verdauungsprobleme
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Juckreiz
  • Ständiges Pfoten lecken
  • Hautrötung
  • Schwellung
  • Fellverlust
  • Gewichtszunahme/ -abnahme
  • Schuppen
  • Schlechte Fellqualität
  • Blähungen
  • flackernde Nasenflügel
  • schwere Ohreninfektionen
  • Ansammlung einer hefigen Substanz in den Ohren

Lebensmittelintoleranz verstehen

Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nicht gleich. Trotzdem zeigt der Körper gleiche Reaktionen auf das bestimmte Protein, welches die Katze nicht verträgt.

In beiden Fällen ist der Behandlungsverlauf ähnlich.

Deine Katze kann lebenslang die gleichen Nahrungsmittelallergien haben. Während die Nahrungsmittelintoleranz, durch bestimmte Inhaltsstoffe oder Umweltbedingungen ausgelöst werden kann.

Kennst du den Unterschied zwischen den beiden? Wenn ja, kannst du die Anzeichen besser unterscheiden und die beste Behandlungsmethode finden.

  • Lebensmittelallergien werden im Allgemeinen als unerwünschte Reaktionen auf Lebensmittel eingestuft. Daran ist das Immunsystem beteiligt.
  • Lebensmittelintoleranz wird als unerwünschte Reaktion eingestuft, die das Immunsystem nicht betrifft.

Auslöser der Intoleranz

Sojabohnen

Zusatzstoffe: Hier sind die häufigsten Auslöser für Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Katzen:

  • Rindfleisch
  • Huhn
  • Weizengluten
  • Soja

Zusatzstoffe

Dein Haustier kann auch eine Unverträglichkeit gegenüber Hühnchen haben. Das bedeutet aber nicht, dass diese Unverträglichkeit gegenüber Rindfleisch sein muss.

Qualität: Katzenfutter mit schlechter Qualität hat meist unnötige Zusätze. Diese wiederum lösen allergische Reaktionen aus.

Steigst du auf ein qualitativ hochwertiges Futter um, kann sich das Risiko minimieren. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit niedrig.

Rasse/ Alter: Katzen können in jedem Alter allergisch oder unverträglich sein. Es muss nicht unbedingt angeboren sein. Werden Katzen älter, kann sich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit entwickeln.

Tatsächlich reagieren Katzen mit der Zeit unverträglich auf ihr Futter. Nahrung, die sie jahrelang genossen haben, kann im späteren Leben Probleme bereiten.

Einige Rassen, wie zum Beispiel siamesische Katzen, neigen zu Nahrungsmittelallergien und Intoleranz.

So kannst du deine Katze auf Nahrungsmittelallergie testen

Katze die frisst

Eliminationsdiät! Nur so kannst du die Diagnose einer möglichen Nahrungsmittelallergie feststellen. Daran siehst du, ob das Problem im Katzenfutter liegt.

Dann liegt die Entscheidung bei dir, ob du dich für ein hypoallergenes Futter entscheidest.

Die Eliminationsdiät sieht wie folgt aus: Man stoppt die Nahrungszufuhr, die die Katze bis dahin gefressen hat. Anschließend füttert die Katze verschiedene Lebensmittel.

Es hilft herauszufinden, welcher Bestandteil die Allergie verursacht.

Beachte dabei folgende Tipps:

  • Um jede Reaktion auszuschließen, sollte der Test jeder Zutat eine Woche dauern. Hast du das gesuchte Allergen gefunden? So manifestieren sich die Symptome innerhalb von Stunden.
  • Vermeide während dieser Testphase einen Vitaminzusatz.
  • Lasse die Katze nicht ins Freie gehen.
  • Ich empfehle dir mit Lamm zu beginnen. Dann variierst du die Zutaten.
  • Kehre nach der Eliminationsdiät sieben Tage lang zur normalen Nahrung zurück. So kannst du die Anzeichen ausschließen. Wenn sich dieselben Anzeichen bestätigen, ist das Futter das Problem. Der Verzehr sollte sofort unterbrochen werden und dann zur Eliminationsdiät zurückkehren.

Zwischen der ersten und der dritten Woche müsste eine Verbesserung geschehen. Für die vollständige Entgiftung wird ein Zeitraum von acht Wochen vorgeschrieben.

Beobachtest du in dieser Zeit keinen Fortschritt, handelt es sich nicht um eine Nahrungsmittelallergie. Ich rate dann den Besuch beim Tierarzt.

Sobald du siehst, auf welchen Inhaltsstoff dein Haustier allergisch reagiert, kannst du zwischen zwei Optionen wählen.

  1. Finde ein verarbeitetes Futter, das den betroffenen Inhaltsstoff nicht enthält
  2. Bereite eigenes hypoallergenes Menü zu Hause zu

Alternative zu hypoallergenen Futter

Katze liest Buch

Hausgemachtes hypoallergenes Futter für Katzen:

Das Füttern mit hausgemachtem Futter mag kompliziert erscheinen. In Wirklichkeit musst du nur wissen, welche Futtergruppen benötigt werden.

➡ Entferne einfach die Inhaltsstoffe, die Probleme bei deinem Haustier verursachen.

Am besten klappt es mit Hähnchen, Fisch und Truthahn zu verfüttern. Die meisten Nahrungsmittel sollten aus Eiweiß bestehen, da Katzen Fleischfresser sind.

Dazu werden beispielsweise Reis in kleinen Portionen, etwas Gemüse, Lachsöl und Taurin gemischt. (Natürlich unter der Voraussetzung, dass sie gegen die Inhalte nicht allergisch ist).

Bei der Zubereitung dieser Lebensmittel sollten sie nur in Wasser gekocht werden. Der Stoffwechsel der Katze unterscheidet sich von unserem.

Deshalb verdauen sie ihre Nahrung nicht auf dieselbe Art und Weise wie wir.

Denke daran, die Zutaten zu variieren. Damit erreichst du eine ausgewogene und vollständige Ernährung. Frage den Tierarzt nach dem besten Rezept für deine Katze.

Mein Tipp: Katzen sind obligatorische Fleischfresser und benötigen keine Kohlenhydrate. Die meisten handelsüblichen Katzennahrungsmittel enthalten etwa 60 % Kohlenhydrate.

Dadurch wird eine Unverträglichkeit verursacht.

Erhält eine Katze die erforderlichen Nährstoffe nicht, leidet sie an Unterernährung. Der Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kann schlimme Folgen haben.

Das Wichtigste zusammengefasst

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  • Hypoallergenes Futter ist eine spezielle Art der Fütterung. Es beseitigt die Allergie bei deiner Katze
  • Bevor du dich für solch ein Futter entscheidest, lass deine Katze von dem Tierarzt untersuchen
  • Um festzustellen, ob deine Katze Allergiker ist, kannst du eine Eliminationsdiät verabreichen
  • Hypoallergenes Futter muss man nicht unbedingt kaufen. Du kannst auch dein eigenes Rezept, genau auf deine Katze abgestimmt, zubereiten!

Die 16 besten Katzenfutter Marken findest du übrigens hier in unserer großen Übersicht.