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Hypoallergenes Katzenfutter: Test (Wie sinnvoll ist es wirklich?)

4. Februar 2020

Deine Katze hat eine Allergie? Das kann an ihrem Futter liegen. Ein hypoallergenes Katzenfutter ist hier die beste Lösung! In diesem Artikel zeige ich dir, was es genau ist und welche Vorteile es für deine Katze hat.

Als erstes zeige ich dir meine Top-Empfehlungen und gehe danach auf die wichtigsten Themen ein.

Hypoallergenes Katzenfutter
Artikel Übersicht

Top 3 Bestenliste

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Was ist hypoallergenes Katzenfutter?

Hypoallergenes Futter ist ein spezielles Nahrungsmittel für Katzen.

Es verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Katzen an einer allergischen Reaktion durch ihr Futter leiden.

Hypoallergenes Futter enthält keinerlei Inhaltsstoffe, die nachweislich Probleme bei  Katzen hervorrufen.

Bestimmte Futtersorten lösen bei Katzen leider eine Allergie aus.

▶ Darunter fallen Weizen, Sojabohnen, Mais, Milch und sogar tierische Proteine ​​wie Rindfleisch.

Die Hersteller von hypoallergenen Katzenfutter verwenden wenige Zutaten für ihre Sorten und beschränken sich dabei auf einen einzelne Quelle. Zum Beispiel wird nur eine Proteinquelle verwendet. Diese kann vom Lamm, Ente oder Fisch stammen.

Die Menge der verwendeten Fasern ist ebenfalls minimal. Bei der Herstellung von hypoallergenen Lebensmitteln werden keine Konservierungsstoffe verwendet.

➡ Daher musst du es unmittelbar nach dem Kauf verfüttern, damit es nicht verdirbt.

Anzeichen einer Futterunverträglichkeit

kratzende Katze

Es gibt einige Anzeichen, an denen du eine Unverträglichkeit erkennen kannst:

  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Blähungen oder ein aufgeblähter Magen können als folgen einer Futterunverträglichkeit auftreten. Außerdem kann es hierbei auch zu Erbrechen kommen. Auch häufiger Stuhlgang oder Darmgeräusche sind Folgen einer Lebensmittelallergie. Achte darauf, dass die Verdauungsprobleme keinen Gewichtsverlust verursachen.
  • Hautirritationen und -rötungen: Scheint sich deine Katze mehr als gewöhnlich zu kratzen, solltest du das beobachten. Auch Verletzungen oder kleine Wunden auf der Haut sind Anzeichen für eine Unverträglichkeit. Katzen mit Allergien können sich oft so stark kratzen oder reiben, dass sie kahle Stellen bekommen. Achte also auch auf diese!
  • Schwellungen am Kopf: Gesicht, Ohren oder andere Bereiche am Kopf können anschwellen. Das ist bei oft schwierig durch das Fell zu erkennen. Hier hilft abtasten. Auch können die Schwellungen zu Juckreiz und dadurch entstehendem Fellverlust führen. 
  • Erkältungssymptome: Niesen, Husten oder Atemnot können ebenfalls Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.
  • Gewicht und Essgewohnheit: Überprüfe ihr Gewicht und ihre Essgewohnheiten. Katzen sollten jeden Tag regelmäßig fressen. Es sei denn, sie haben eine bekannte Erkrankung. Überprüfe ihre Nahrung in regelmäßigen Abständen. Außerdem sollten sie keine größeren Gewichtsschwankungen aufweisen. Wiege die Katze jeden zweiten Tag, wenn du den Verdacht hast, dass sie abnimmt.

Tritt eines oder mehrere der genannten Anzeichen für eine Unverträglichkeit auf, empfehlen wir dir natürlich nicht, das Futter direkt auf hypoallergenes umzustellen.

In diesem Fall solltest du deine Katze bei der nächstmöglichen Gelegenheit beim Tierarzt deines Vertrauens vorzuzeigen! Es kann durchaus sein, dass sich ein anderes Problem dahinter verbirgt.

Nahrungsmittelvermeidung oder Gewichtsabnahme kann ein Zeichen vieler anderer Erkrankungen sein. Darunter fallen beispielsweise auch Diabetes, Nierenerkrankungen und Pankreatitis. Beides kann aber auch auf psychischen Stress hinweisen. Auch chronisches Erbrechen oder Durchfall kann auf ernstere Probleme hinweisen.

Anzeichen im Überblick

Katze leckt Pfote

  • Verdauungsprobleme
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Juckreiz
  • Ständiges Pfoten lecken
  • Hautrötung
  • Schwellungen
  • Fellverlust
  • Gewichtszunahme/ -abnahme
  • Schuppen
  • Schlechte Fellqualität
  • Blähungen
  • flackernde Nasenflügel
  • schwere Ohreninfektionen
  • Ansammlung einer hefigen Substanz in den Ohren

Lebensmittelintoleranz verstehen

Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (oder auch Nahrungsmittelintoleranz genannt) sind nicht dasselbe. Trotzdem zeigt der Körper  die gleichen Reaktionen auf bestimmte Proteine, welche die Katze nicht verträgt.

In beiden Fällen ist der Behandlungsverlauf ähnlich.

Deine Katze kann lebenslang die gleichen Nahrungsmittelallergien haben. Diese werden durch bestimmte Lebensmittel verursacht. Während die Nahrungsmittelintoleranz, durch bestimmte Inhaltsstoffe oder Umweltbedingungen ausgelöst werden kann.

Wenn du den Unterschied zwischen beiden kennst, kannst du die Anzeichen besser unterscheiden und die beste Behandlungsmethode finden.

  • Lebensmittelallergien werden im Allgemeinen als unerwünschte Reaktionen auf Lebensmittel eingestuft. Daran ist das Immunsystem beteiligt.
  • Lebensmittelintoleranz wird als unerwünschte Reaktion eingestuft, die das Immunsystem nicht betrifft.

Auslöser der Intoleranz

Sojabohnen

Zusatzstoffe sind die häufigsten Auslöser für Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Katzen:

  • Rindfleisch
  • Huhn
  • Weizengluten
  • Soja

Deine Katze kann auch eine Unverträglichkeit gegenüber Hühnchen haben. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass auch Rindfleisch unverträglich sein muss.

Qualität: Katzenfutter mit schlechter Qualität hat meist unnötige Zusätze. Diese wiederum lösen allergische Reaktionen aus.

Steigst du auf ein qualitativ hochwertiges Futter um, kann sich das Risiko minimieren. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit niedrig.

Alter: Katzen können in jedem Alter allergisch oder unverträglich werden. Es muss nicht unbedingt angeboren sein. Werden Katzen älter, kann sich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit entwickeln.

Tatsächlich reagieren Katzen mit der Zeit unverträglicher auf ihr Futter. Nahrung, die sie jahrelang genossen haben, kann im späteren Leben Probleme bereiten.

Rasse: Einige Rassen, wie zum Beispiel Siamkatzen, neigen eher zu Nahrungsmittelallergien und Intoleranz.

So kannst du deine Katze auf Nahrungsmittelallergie testen

Katze die frisst

Die beste Methode ist eine Eliminationsdiät. Nur so kannst du die Diagnose einer möglichen Nahrungsmittelallergie feststellen. Daran siehst du, ob das Problem am Katzenfutter liegt.

Die Eliminationsdiät sieht wie folgt aus: Du stoppt die Nahrungszufuhr, die deine Katze bis dahin gefressen hat. Anschließend fütterst du deine Katze mit verschiedenen Lebensmitteln.

Es hilft herauszufinden, welcher Bestandteil der Nahrung die Allergie verursacht.

Beachte dabei folgende Tipps:

  • Um jede Reaktion auszuschließen, sollte der Test jeder Zutat eine Woche dauern. (Sobald du das gesuchte Allergen gefunden hast, werden sich die Symptome innerhalb von Stunden zeigen.)
  • Vermeide während dieser Testphase einen Vitaminzusatz.
  • Lasse deine Katze nicht ins Freie gehen.
  • Ich empfehle dir mit Lamm zu beginnen. Dann variierst du die Zutaten.
  • Kehre nach der Eliminationsdiät sieben Tage lang zur normalen Nahrung zurück. So kannst du die Anzeichen ausschließen. Wenn sich dieselben Anzeichen bestätigen, ist das Futter das Problem. Der Verzehr sollte sofort unterbrochen werden und dann zur Eliminationsdiät zurückkehren.

Zwischen der ersten und der dritten Woche müsste eine wesentliche Verbesserung sichtbar sein. Für die vollständige Entgiftung wird ein Zeitraum von acht Wochen vorgeschrieben.

Beobachtest du in dieser Zeit keinen Fortschritt, handelt es sich nicht um eine Nahrungsmittelallergie. Ich rate dann schnellstmöglich den Besuch beim Tierarzt.

Sobald du siehst, auf welchen Inhaltsstoff dein Haustier allergisch reagiert, kannst du zwischen zwei Optionen wählen.

  1. Finde ein verarbeitetes Futter, das den betroffenen Inhaltsstoff nicht enthält
  2. Bereite ein eigenes hypoallergenes Menü zu Hause zu

Alternative zu hypoallergenen Futter

Katze liest Buch

Hausgemachtes hypoallergenes Futter für Katzen:

Das Füttern mit hausgemachtem Futter mag kompliziert erscheinen. In Wirklichkeit musst du nur wissen, welche Futtergruppen benötigt werden.

➡ Entferne einfach die Inhaltsstoffe, die Probleme bei deiner Katze verursachen.

Die beste Verträglichkeit erzielst du beim Füttern von Hähnchen, Fisch und Truthahn. Die meisten Nahrungsmittel sollten aus Eiweiß bestehen, da Katzen Fleischfresser sind.

Dazu mischt du beispielsweise Reis in kleinen Portionen, etwas Gemüse, Lachsöl und Taurin. (Natürlich unter der Voraussetzung, dass deine Katze gegen die Inhalte nicht allergisch ist).

Koche die Lebensmittel nur in reinem Wasser, um sie zu zu breiten. Der Stoffwechsel einer Katze unterscheidet sich von unserem.

Deshalb verdauen sie ihre Nahrung nicht auf dieselbe Art und Weise wie wir.

Denke daran, die Zutaten zu variieren. Damit erreichst du eine ausgewogene und vollständige Ernährung. Frage den Tierarzt deines Vertrauens nach dem besten Rezept für deine Katze.

Mein Tipp: Katzen sind von Natur aus Fleischfresser und benötigen keine Kohlenhydrate. Die meisten handelsüblichen Katzennahrungsmittel enthalten allerdings etwa 60 % Kohlenhydrate.

Dadurch wird eine Unverträglichkeit verursacht.

Erhält deine Katze die erforderlichen Nährstoffe nicht, leidet sie an einer Unterernährung. Der Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kann schlimme Folgen haben.

Das Wichtigste zusammengefasst

katzenfutter icon

  • Hypoallergenes Futter ist eine spezielle Art der Fütterung. Es beseitigt die Allergie bei deiner Katze.
  • Bevor du dich für solch ein Futter entscheidest, lasse deine Katze von dem Tierarzt untersuchen.
  • Um festzustellen, ob deine Katze Allergiker ist, kannst du sie auf eine Eliminationsdiät setzen.
  • Hypoallergenes Futter muss man nicht unbedingt kaufen. Du kannst auch dein eigenes Rezept, genau auf deine Katze abgestimmt, zubereiten. (Hier erfährst du wie.)

Die 16 besten Katzenfutter Marken findest du übrigens hier in unserer großen Übersicht.