Bio Katzenfutter im Test 2019 (Wie gut ist es wirklich?)

Cathleen
Cathleen
11. März 2019

Du möchtest Bio- Futter kaufen und brauchst suchst mehr Infos dazu? Dann bist du hier genau richtig gestrandet.

In diesem Artikel habe ich jede Menge Informationen und Tipps für dich. Ich unterstütze dich dabei mit meinem Expertenwissen.

Bio Katzenfutter

Was ist überhaupt Bio- Futter?

Ob Trocken- oder Nassfutter, Leckerlis oder Futterzusätze, eine große Bio- Produktpalette hat sich auch in Katzennahrung durchgesetzt.

Aber was macht eigentlich Bio- Futter so besonders?

Bio-Katzenfutter enthält begrenzte Inhaltsstoffe. Dass es getreidefrei ist, ist eines der wichtigsten Faktoren. Denn getreidefreies Futter, ist eher abgestimmt auf die Verdauung der Katze als getreidehaltiges. Man kann auch nicht behaupten, dass es eine artgerechte Fütterung ist.

Fleisch ist genau das richtige, wenn es um eine artgerechte Fütterung geht. Genau das steckt als überwiegender Bestandteil in Bio- Futter drin.

 

Bio- Siegel

Das Siegel zeichnet eine hohe Qualität aus. Es ist eine beliebte Wahl für Katzenbesitzer, die sich Sorgen um die Umweltbedingungen machen. Insbesondere die ihre Katze mit Futter versorgen möchten, das nicht durch genetische Veränderung, synthetischen Dünger oder Bestrahlung erzeugt ist.

Das Siegel, welches du auf der Bio- Verpackung siehst, bezeichnet die ökologische Landwirtschaft mit einer artgerechten Tierhaltung.

Das Bio- Katzenfutter enthält keine Antibiotika, keine Hormone und keine Wachstumsbeschleuniger. Denn um dem Bio- Siegel gerecht zu werden, müssen besondere Standards eingehalten werden.

 

Wie sich Katzenfutter mit dem Bio- Siegel zeichnet

Bio- Produkthersteller sind verpflichtet, die EU- Richtlinien einzuhalten. Dafür müssen sie sich für den ökologischen Landbau zertifizieren. Siehst du auf einer Verpackung einen sechseckigen Siegel, deutet dies auf Bio hin.

Dadurch hast du die Gewissheit, was in der glänzenden Verpackung wirklich steckt und woher beispielsweise das Fleisch stammt.

In einem Tierfutter, das Bio ist, sind keine tierischen Nebenerzeugnisse drin. Gemeint sind beispielsweise Krallen, Gefieder, Hufe oder Schnäbel.

Ein sehr bekanntes Schlagwort für Bio ist die artgerechte Haltung gemäß Richtlinien der EU. Dies bezieht sich auf die Gesundheit und der Haltung der Tiere, die bei der Produktion teilhaben. Sie nennen sich auch Nutztiere.

Es ist sehr interessant erfahren, was sich alles unter dem Schlagwort artgerecht verbirgt.

Landwirte müssen für eine artgerechte Nutztierhaltung sorgen. Je nach Tier gibt es verschiedene Vorschriften.

 

Beispiel für Nutztierhaltung

Nehmen wir mal Hühner als Nutztiere an. Wie unten aufgeführt, verlangen die Richtlinien der EU diese einzuhalten:

  • Haltungseinrichtungen müssen ausreichend belüftet werden
  • die Tierhaltung stellt jeder Henne mindestens 2,5 Quadratmeter Platz zum Leben zur Verfügung
  • bei dieser Form der Haltung von Nutztieren steht jedem Tier zu jeder Zeit Trinkwasser zur Verfügung
  • Ställe gewährleisten, dass jedes Tier artgemäß fressen, trinken, sich ausruhen, im Staub baden und sich zu einem Nest begeben können

Hormone in der Nutztierhaltung

Leider ist es üblich, dass Tieren Hormone gespritzt werden, damit sie schneller wachsen. Für den Landwirt ein entscheidender Kostenfaktor. Je länger es dauert, ein Tier schlachtbereit zu haben, desto höher fallen die Kosten aus. Landwirte, die sich den Bio- Siegel verdienen möchten, dürfen keine Arzneimittel verabreichen.

Auch das ist gemäß der Verordnung verboten.

 

Bio- Siegel für Naturerhaltung

Ein weiterer Punkt für den Erwerb des Bio- Siegels ist die nachhaltige Produktion. Dabei soll man darauf achten, dass die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt.

Bei der Herstellung von Produkten sind mineralische und synthetische Düngemittel, unter Anderem Pestizide verboten.

Wert wird zusätzlich auf die genetische Verarbeitung gelegt. Diese Produkte dürfen nicht genetisch verändert sein. Dafür wird der Kürzel GVO verwendet.

Besteht ein Nahrungsmittel aus verschiedenen Zusätzen, müssen sie mindestens zu 95 Prozent aus biologischem Anbau bestehen.

Wie du siehst stecken ganz viele Vorschriften hinter dem Bio- Siegel. Und um diesen gerecht zu werden, wird jährlich eine Kontrolle durch die zuständigen Ämtern durchgeführt.

Vorteile von Bio Katzenfutter

Das sind die wichtigsten Vorteile im Überblick.

  • Keine chemischen oder künstlichen Zusätze
  • Keine genetisch Veränderte Inhalte (GMO frei)
  • Nachhaltige Herstellung
  • Keine aus Massentierhaltung erzeugte Produkte
  • Artgerechte Nutztierhaltung
  • Aus mindestens 95 % biologischem Anbau
  • Für Allergiker- Katzen eine gute Wahl
  • Hält die Katze fit und schlank
  • Beugt Fettleibigkeit vor
  • gesunde Kost
  • hoher Fleischanteil

 

Nachteile von Bio Katzenfutter

Erfreulicherweise, kann ich zu den Nachteilen nicht viel zu berichten. Da dieses Futter keine Geschmacksverstärker enthält, kann die Eingewöhnungsphase etwas Zeit nehmen. Die meisten Katzen sind nunmal wählerisch. Um dieses Problem zu umgehen, empfehle ich dir, die Umstellung mit Nassfutter zu beginnen. Wahrscheinlich wird es deine Katze schneller akzeptieren als Bio- Trockenfutter.

Entscheidest du dich dennoch für Bio- Trockenfutter, gehe es langsam an. Mische jeden Tag ein wenig mehr in das tägliche Futter. Verteilt über einen Zeitraum von einer Woche, dürfte optimal für die Umstellung sein.

Ein weiterer Nachteil wäre, dass Bio- Futter etwas teurer ist als herkömmliches Futter. Man sagt ja nicht umsonst, dass Qualität seinen Preis hat 🙂

 

Für welche Katzen eignet sich Bio- Futter besonders gut

eine katziiNatürlich ist Biofutter aus vielen Gründen vorteilhaft und eignet sich für alle Katzenarten. Ob dein Haustier ein Welpe ist oder nicht, spielt hierbei keine Rolle. Die Qualität des Futters macht es jeder Katze gerecht.

Nun, unter den Haustieren gibt es so einige, die auch nur dieses Futter vertragen können. Es sind Allergiker- Katzen und Katzen mit Nahrungsunverträglichkeiten.

Sie leiden besonders unter den herkömmlichen Futtersorten. Der Grund kann zum einen an der Qualität und zum anderen am Inhalt des Futters liegen.

Wählst du dir ein Produkt aus, dass viel Getreide enthält, darfst du dich nicht wundern, wenn bei deinem Kätzchen Verdauungsprobleme auftreten. Diese Produkte kannst du als minderwertig bezeichnen. Getreide ist für uns Menschen ein wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrungszufuhr. Aber Katzen tut Getreide nicht so gut. Denn dein kleiner Tiger ist von Natur aus ein Fleischfresser!

 

Bio- Futter für eine artgerechte Nahrung

Genau, Fleischfresser sind unsere vierbeinigen Freunde 🙂 Da den Haustieren das Jagen zumeist fehlt, sollten wir dafür sorgen, sie artgerecht zu füttern.

Wusstest du, wieso die Maus einer der lieblings Hauptspeisen für Katzen sind? Da stecken die meisten Mineralstoffe und Vitamine. Eine Aminosäure, die sich Taurin nennt, fördert ihre Gesundheit und beugt vielen Krankheiten vor. Von einer typischen Fehlfunktion des Sehvermögens bis hin zu einem Herzinfarkt, kann der Mangel an Taurin führen.

Aus diesem Grund wird bei der Produktion des Futters, das Nahrungsbedürfnis der Wildkatze nachgeahmt. Der Fleischanteil und die schonende Verarbeitung der Bio- Produkte decken diesen Bedarf ab.

 

Mein Tipp: Letztendlich bildest du, deine Katze und der Tierarzt das Team bei der Entscheidung, was deine Katze fressen soll!

Kaufst du Bio- Katzenfutter, tust du zudem den Tieren, die der Futterherstellung dienen, etwas Gutes!

Bei so viel Öko und Verordnung, stellt sich natürlich die Frage, was mit der Verpackung ist.

Katzenfutter ist oft in Aluminium verpackt. Wir wollen was gutes für unsere Haustiere tun und gleichzeitig die Umwelt schonen. Inwieweit Aluminium abbaubar ist kennen wir alle. Eine kostenintensive Angelegenheit und biologisch gesehen schlecht abbaubar.

Hut ab, da es mittlerweile Hersteller gibt, die die Verpackung auf Glas umgestellt haben.

Das Wichtigste zusammengefasst

Das solltest du über Bio Futter jetzt wissen.

  • Katzen sind von Natur aus Fleischfresser
  • Wichtig ist, die Katze artgerecht zu füttern
  • Bio- Futter ist eine optimale Lösung für eine artgerechte Fütterung
  • Das Futter wird aus nachhaltigem Anbau produziert
  • Es enthält keine chemische oder künstliche Zusätze
  • Eignet sich für Allergiker- Katzen sehr gut
  • Bio- Futter kannst du in verschiedenen Varianten bekommen

Die 16 besten Katzenfutter Marken findest du übrigens hier in unserer großen Übersicht.